Pflanzen

Portulakröschen, leuchtend gelb

5,80 €

inkl. MwSt.

  • Portulakröschen (Portulaca umbraticola) — sukkulenter Sonnenanbeter
  • Leuchtend gelbe, einfache Blüten mit orangem Staubgefäßbüschel
  • Blüten öffnen sich in der Sonne, schließen bei Bewölkung und abends
  • Kriechend-überhängend — für Ampel, Balkonkasten und Schale
  • Vollsonnig und regengeschützt, sparsam gießen — keine Staunässe
  • Blüht Juni bis September — nicht winterhart, einjährige Sommerblume
1
Verfügbar

Bestellen ohne Risiko: Sollte ein Artikel wider Erwarten doch vergriffen sein, erstatte ich Ihnen sofort den Betrag dafür – oder storniere Ihre Bestellung unkompliziert.

Abholung in der Gärtnerei möglich
  • Familienbetrieb seit 1948 – in dritter Generation
  • Überprüfter Fachbetrieb (Zentralverband Gartenbau)

Über dieses Produkt

Das Portulakröschen ist ein Sonnenanbeter, und zwar im Wortsinn: Seine Blüten öffnen sich, wenn die Sonne darauf scheint, und schließen sich wieder, sobald es bewölkt wird oder der Abend kommt. Wer die Pflanze auf den Balkontisch stellt, hat also eine Blume, die den Tag mitmacht — morgens noch zu, mittags weit offen. Das ist kein Makel, das ist ihr Charakter. Und es erklärt, warum immer nur ein Teil der Blüten offen steht, während rundherum die spitzen Knospen warten. Die Blüten sind ungefüllt und schalenförmig weit geöffnet: fünf bis sechs breite, seidig glänzende Kronblätter mit leicht gewelltem Rand, in einem klaren, leuchtenden Gelb, das zur Blütenmitte hin wärmer ins Orangegelb ausläuft. In der Sonne werden die Blätter am Rand fast transparent, und man sieht ihre feine Aderung. Mittendrin sitzt ein dichtes Büschel oranger Staubgefäße — dieser warme Punkt im hellen Gelb gibt der Blüte ihre Tiefe. Auch unter den Blüten lohnt das Hinsehen: Das Laub ist sukkulent, kleine dicke, löffelrunde Blätter, glatt und glänzend, viele davon mit einem fein rotviolett abgesetzten Rand; die Triebe sind saftig und rötlich. In diesen Blättern speichert die Pflanze Wasser — deshalb übersteht sie einen vergessenen Gießtag mühelos, während Staunässe ihr ernsthaft schadet. Gießen Sie sparsam und lassen Sie das Substrat dazwischen abtrocknen. Der Wuchs ist kriechend und überhängend statt aufrecht: Die Triebe legen sich waagerecht über den Topfrand und fallen seitlich herab, sodass die Pflanze kaum höher wird als ihr Topf, dabei aber ein Vielfaches seiner Breite einnimmt. Genau das macht sie stark in der Ampel, im Balkonkasten, in einer flachen Schale oder auf einer Mauerkrone, wo sie über die Kante wachsen darf. Was sie dafür braucht, ist wenig, aber unverhandelbar: volle Sonne, mindestens sechs Stunden am Tag, und einen möglichst regengeschützten Platz — ein Südbalkon oder ein warmer Hauseingang ist ideal. Dann blüht sie von Juni bis September durch. Winterhart ist sie nicht; bei uns ist das Portulakröschen eine einjährige Sommerblume, die den ersten Frost nicht übersteht. Und weil das eine lebende Pflanze ist: Sie bekommen ein gewachsenes Einzelstück — Zahl der offenen Blüten und Länge der Triebe unterscheiden sich von Exemplar zu Exemplar und je nach Sonnenstand. Verblühtes dürfen Sie einfach auszupfen, das bringt sie schnell wieder in Form.